Griechenland
Zwei Tote bei Crash von Löschhubschraubern
Zwei Insassen eines Helikopters - ein griechischer und ein dänischer Staatsangehöriger - seien dabei getötet worden, teilte die Feuerwehr mit. Die Besatzung des anderen Hubschraubers - ein Grieche und ein Brite - habe indes überlebt. Die Ursache des Unglücks war am Abend noch unklar.
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Die beiden Hubschrauber kollidierten in der Region Attika, teilte die griechische Feuerwehr mit. Ein auf Facebook veröffentlichtes Video scheint zu zeigen, wie sich zwei Helikopter in geringer Höhe annähern und sich die Flugbahnen kreuzen, bevor der Hauptrotor des tiefer fliegenden Hubschraubers die Unterseite des anderen traf. Der tiefer fliegende Hubschrauber geriet dabei in Brand und stürzte ab. Der zweite Hubschrauber flog davon. Die Echtheit des Filmmaterials konnte von Medien vorerst nicht überprüft werde .
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Die Leichen des Piloten und des Copiloten dieses Helikopters wurden später gefunden. Die zwei anderen Piloten überlebten das Unglück und konnten ihren Helikopter mit einer Notlandung auf dem Boden bringen, berichtete der griechische Rundfunk. Sie kamen mit Verletzungen davon.
Brand nähert sich Athen
Unterdessen haben sich die Flammen des schweren Brandes rund 50 Kilometer westlich von Athen bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara mit rund 36.000 Einwohnern ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen wurden seit Freitag mehr als 10.000 Hektar Wald sowie Häuser, Ställe und landwirtschaftliche Flächen zerstört, berichtete der griechische Rundfunk ERT.
Der Brennpunkt der Waldbrände in Griechenland befindet sich rund 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Athen. Hunderte Einsatzkräfte, darunter auch Feuerwehrleute aus Rumänien und Frankreich, kämpfen dort gegen einen Großbrand, der rund um das dicht bewaldete Gebirgsmassiv von Kithairon wütet. "Die Situation ist chaotisch", sagte der Bürgermeister von Megara, der wichtigsten Stadt der Region, im griechischen Rundfunk.
Großeinsatz im Großraum Athen
Im Raum der Hauptstadt Athen ist der Großeinsatz unüberhörbar: Immer wieder brummen und knattern Löschflugzeuge und Hubschrauber, die in die Krisenregion unterwegs sind. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte mit, dass landesweit bisher 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen worden seien.
Die Website "eKathimerini" berichtete am Sonntag mit Blick auf das Feuer bei Athen, Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Brand durch Funken von Leitungen eines privaten Netzes verursacht worden sei, das von Windkraftanlagen erzeugten Strom in das Hauptstromnetz einspeist.
Griechischer Regierungschef: Lage außergewöhnlich
Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis von der konservativen Partei Nea Dimokratia sprach von einer außergewöhnlichen Lage. "Es gibt Situationen, in denen Art und Intensität der Wetterereignisse jede menschliche Planung und jede operative Leistungsfähigkeit überfordern", teilte er in einem Post auf Facebook mit.
Evakuierungen, Tierrettungen und große Schäden
Etliche Ortschaften wurden per Warn-SMS zur Evakuierung aufgefordert. Während die Feuerwehr gegen die Flammen kämpfte, versuchten Mitglieder von Tierschutzvereinen, Haus-, Nutz- und Wildtiere aus den Brandgebieten in Sicherheit zu bringen, berichtete das Nachrichtenportal "Ethnos". Nach einer Schätzung von Meteorologen wurden im Westen Athens bisher rund 10.000 Hektar Wald und landwirtschaftlich genutztes Land zerstört.
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