Negative Entwicklung

Lkw-Flut statt Bahn in NÖ

Der LKW-Verkehr nimmt zu.
© Getty Images
Österreich scheitert schon seit Jahren daran, mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene oder den Wasserweg zu verlagern. Besonders betroffen davon ist der Donaukorridor, jene Ost-West-Achse, die auch quer durch NÖ verläuft.
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Wie aus dem aktuellen "Jahresbericht Donauschifffahrt in Österreich" der Wasserstraßengesellschaft viadonau hervorgeht, hat sich der Modal Split des österreichischen Donaukorridors seit 1995 beträchtlich zugunsten des Verkehrsträgers Straße verschoben.

Im Zeitraum von 30 Jahren ist der Beitrag der Lkw-Verkehre stark um 27 Prozentpunkte von 38 Prozent auf 65 Prozent gestiegen.

Wasser und Schiene am absteigenden Ast

Gleichzeitig haben Schiene und Wasserstraße massiv Anteile verloren. Die Bahntransporte sind von 38 Prozent um 9 Prozentpunkte auf 29 Prozent gefallen, die Transporte per Binnenschiff sogar von 24 Prozent um 18 Prozentpunkte auf nur noch 6 Prozent.

Die im Jahr 2025 innerhalb des österreichischen Donaukorridors auf den drei Verkehrsträgern Straße, Schiene und Donau insgesamt grenzüberschreitend transportierte Gütermenge betrug 85,4 Millionen Tonnen. Dabei stellte der Lkw-Verkehr mit 55,7 Millionen Tonnen grenzüberschreitend beförderten Gütern den weitaus größten Anteil am Modal Split, gefolgt vom Bahnverkehr mit 24,3 Millionen Tonnen. Die Binnenschifffahrt lieferte mit 5,4 Millionen Tonnen den kleinsten Beitrag.

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