Tote befürchtet

Kleinflugzeug stürzte in den Attersee - Wrack in 140 Meter Tiefe!

Mehrere Rettungsboote auf dem Attersee, im Kreisbild ein Kleinflugzeug auf Asphalt.
© laumat.at, instagram
Nur wenige Tage, nachdem in der Wachau zwei Flieger kollidiert sind, kam es zu einem neuerlichen Unglück - mit einer zweisitzigen Maschine, die in Salzburg gestartet und im Attersee "landete".
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OÖ. Ein zweisitziges Kleinflugzeug ist am Mittwochvormittag über dem Attersee abgestürzt. Das bestätigte die Polizei zu Mittag. Die Maschine war zuvor in Salzburg gestartet, als laut Flugdaten plötzlich der Kontakt ab. Letzter Funkkontakt war um 11.22 Uhr nahe Scharnstein. Augenzeugen berichteten, dass die Maschine rasch an Höhe verloren habe.

Das betroffene Kleinflugzeug war in Salzburg gestartet.
Das betroffene Kleinflugzeug war in Salzburg gestartet. © laumat.at, instagram

Die Rettungskräfte starteten umgehend eine groß angelegte Suchaktion nach der vermissten Tecnam P2002-JF mit der "OE-CLJ"-Kennung der Skygate Academy, die laut Instagram-Account professionelle Linienpiloten-Ausbildung anbietet. Sechs Feuerwehren und drei Teams der Wasserrettung mit Sonar und Tauchrobotorn sind derzeit im Einsatz, um das Wrack zu finden und nach möglichen Überlebenden zu suchen. Ein Hubschrauber kreist über dem See.

Die genaue Ursache des Absturzes ist derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen und die Suche nach dem Flugzeug im Bereich des Südufers bei Weißenbach, der dort bis zu 160 Meter tief ist, laufen. Umliegende Feuerwehren, die Wasserrettung, Notarzthubschrauber Martin 3 sowie die Polizei waren jedenfalls rasch vor Ort. Zuletzt drang die Information durch, dass das Wrack in 140 Metern Tiefe liegen dürfte. Unklar ist, ob ein oder zwei Personen (üblicherweise Lehrer und Flugschüler) an Bord waren. Dass es Überlebende gibt, gilt es zu hoffen - ist aber höchst unwahrscheinlich.

Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an.
Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an. © laumat.at
Intensive Suche nach der abgängigen Maschine.
Intensive Suche nach der abgängigen Maschine. © laumat.at

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