Bericht über Schüsse

Iran macht die Straße von Hormuz wieder dicht

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Der Iran hat die Straße von Hormus offenbar wieder dichtgemacht.
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Medienberichten zufolge sollen im Bereich der strategisch wichtigen Meerenge Warnschüsse abgegeben worden sein. Außerdem habe die iranische Revolutionsgarde Schiffe per Funk aufgefordert, sich der Passage vorerst nicht zu nähern. Eine offizielle Bestätigung dieser Berichte gibt es bisher jedoch nicht.

Zeitgleich teilte die für die Schifffahrt in der Straße von Hormuz zuständige iranische Behörde PGSA (Persian Gulf Strait Authority) über X mit, dass die Durchfahrt weiterhin möglich sei. Voraussetzung sei allerdings eine vorherige Genehmigung. Entsprechende Anträge würden bewilligt, sofern die festgelegten Kriterien erfüllt werden.

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Damit steht auch der erst vor wenigen Tagen ausverhandelte Deal zwischen Trump und den Mullahs auf der Kippe.  Zuvor wurden bereits die für heute geplanten Verhandlungen in der Schweiz kurzfristig abgesagt.

Revolutionsgarden bauen Drohnen-Zellen im Irak auf

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben Insidern zufolge neue, geheime Zellen im Irak aufgebaut. Diese sollten Angriffe gegen Golfstaaten führen, in denen US-Truppen stationiert sind, wie acht irakische Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Indem der Iran etablierte Miliz-Netzwerke umgeht, wolle das Land eine Enttarnung verhindern.

Drei oder vier dieser Zellen, die jeweils aus etwa zehn erfahrenen schiitischen Elitekämpfern bestünden, hätten zwischen dem 20. April und dem 17. Mai mindestens sieben Drohnenangriffe von Stützpunkten in der Wüste nahe den südirakischen Städten Basra und Samawa aus gestartet. Die Attacken richteten sich gegen Ziele in Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Rekrutierung aus Dachverband radikaler Gruppen

Einige Mitglieder der neuen Einheiten wurden aus dem "Islamischen Widerstand im Irak" rekrutiert, einem Dachverband radikaler schiitischer Gruppierungen mit Tausenden Kämpfern. Die neuen Gruppen agierten jedoch außerhalb dieser Befehlsstruktur und unterstünden direkt den Revolutionsgarden, hieß es von Insidern weiter. Zu den Insidern gehören zwei irakische Vertreter des Militärs, ein weiterer Sicherheitsbeamter sowie fünf örtliche Milizkommandanten.

Den fünf Milizkommandanten zufolge spiegelt der Aufbau der neuen irakischen Zellen eine taktische Kehrtwende der Revolutionsgarden wider. Der Iran wolle damit seinen regionalen Einfluss sichern, während seine verbündeten Milizen geschwächt und die eigenen militärischen sowie wirtschaftlichen Ressourcen erschöpft seien.

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