Liveticker

37,8 Grad - aber jetzt ziehen erste Gewitter auf

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Alle Infos zur Hitzewelle in Österreich im Live-Ticker.
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Ganz Österreich stöhnt weiterhin unter der Mega-Hitze.  Gestern wurde an der Messstelle Wieselburg in Niederösterreich 40,3 Grad gemessen - damit wurde der 43 Jahre alte Juli-Rekord gebrochen. Auch heute wird es vor allem im Osten des Landes enorm heiß, im Westen steigt hingegen die Gewitter-Gefahr.

+++ LIVE-Ticker +++

Orte zum Abkühlen

Wer sich während der Hitzewelle in kühlere Gefilde zurückziehen möchte, wäre aktuell in diesen Orten gut aufgehoben:

Hier wurden in der vergangenen Stunde die niedrigsten Temperaturen gemessen:

Hochfilzen16,4 °C

Krimml16,6 °C

Söll16,9 °C

Kitzbühel16,9 °C

Saalbach16,9 °C

Zell am See17,0 °C

Alpbach17,6 °C

Kirchdorf17,6 °C

Achenkirch17,7 °C


Teils heftige Gewitter in Kärnten und Osttirol

Laut dem Wetterportal "Tauernwetter" gibt es aktuell in Villach Regenschauer mit Gewitter bei 30 Grad. Am Abend sollen in Kärnten und Osttirol weitere Regenschauer und teils heftige Gewitter niedergehen.


Gelbe Gewitter-Warnung: Unwetter-Gefahr bis Mitternacht

Die GeoSphere Austria warnt bis in die erste Nachthälfte vor heftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in Teilen des Landes. Es drohen lokale Überflutungen von Straßen und Kellern, kleine Muren sowie Schäden durch Blitzschlag und herabstürzende Äste. Im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ist mit Verspätungen zu rechnen, auch lokale Stromausfälle sind möglich.

Karte der GeoSphere Austria zeigt die Gewitter-Warnungen.
Karte der GeoSphere Austria zeigt die Gewitter-Warnungen. © GeoSphere Austria

Gewitterzellen nehmen diese Zugrichtungen

Radarbild mit Regen- und Gewitterzellen über Österreich.
Radarbild mit Regen- und Gewitterzellen über Österreich. © kachelmannwetter.com

Regenradar zeigt Regen- und Gewitterzellen über Österreich und Umgebung um 17:30 Uhr.
Regenradar zeigt Regen- und Gewitterzellen über Österreich und Umgebung um 17:30 Uhr. © kachelmannwetter.com

Heftige Gewitter zwischen Wienerwald und dem Schneeberg

Laut dem Facebook-Kanal "Skywarn Austria" ist im Gebiet zwischen Wienerwald und dem Schneeberg mit Starkregen, 3cm-Hagel und Sturm zu rechnen.


Rote Warnstufe ausgerufen

In mehreren Bezirken in Tirol und Niederösterreich wurde schon eine rote Gewitterwarnstufe ausgerufen.

Karte von Österreich mit farblichen Unwetterwarnungen in Rot, Gelb, Orange und Grün.
© UWZ

Heftige Gewitter in Tirol

In Vorarlberg und Tirol gehen bereits heftige Gewitter nieder. Dabei kann es auch zu Starkregen und Hagel kommen.

Wetterwarnkarte Österreichs mit gelben, orangen und grünen markierten Regionen.
UWZ © UWZ

Gewitter im Anmarsch

Im Westen des Landes bilden sich bereits erste Gewitter. Diese erreichen bis zum Abend auch den Osten und eventuell Wien.


37,8 Grad

Hitze-Hotspot ist nun Pottschach in Niederösterreich


Hitze-Rallye geht weiter

Am heißesten ist es jetzt in Bad Deutsch-Altenburg mit 36,5 Grad. Auch in Eisenstadt wurde die 36-Grad-Marke bereits übertroffen.


35-Grad-Marke geknackt

Schon zu Mittag wurde die 35-Grad-Marke geknackt. Aktuell ist es mit 35,3 Grad in Mattersburg und Lutzmannsburg am heißesten.


Höhepunkt noch nicht erreicht

Am Dienstag und Mittwoch könnten die Temperaturen sogar auf 41 Grad steigen. Damit würde auch der Allzeit-Rekord (40,5 Grad) geknackt werden.


Hitze-Hotspots

- Lutzmannsburg: 34.8 Grad

- Mattersburg: 34,7 Grad

- Bad Deutsch-Altenburg: 34,3 Grad

- Güssing: 34,1 Grad


Waldbrand-Gefahr

Die Waldbrandsituation in Europa hat sich im Juli deutlich verschärft. Vom 10. bis zum 20. Juli - also an elf aufeinanderfolgenden Tagen - wurden täglich durchschnittlich rund 225 Quadratkilometer von Bränden zerstört, geht aus dem Waldbrand-Monitoring des italienischen Instituts für Umweltschutz und Forschung (ISPRA) hervor. Das ist mehr als die halbe Fläche Wiens. Besonders betroffen von der starken Zunahme der verbrannten Flächen sind Spanien, Frankreich und Italien.


395 Hitzetote im Juni

Im heurigen Juni sind in Österreich rund 400 Menschen aufgrund der außergewöhnlich hohen Hitzebelastung gestorben. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat erstmals schon während des Sommers die hitzeassoziierte Sterblichkeit geschätzt und geht für den Juni 2026 von 395 Opfern aus. Das ist mit Abstand der höchste Wert in einem Juni in den vergleichbaren Auswertungen seit 2017, berichtete das Gesundheitsministerium am Samstag in einer Aussendung.


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