Star-Schauspielerin

Hayden Panettieres Tod: Jetzt spricht ihre Mutter

Frau mit langen blonden Haaren und ernster Miene vor schwarzem Hintergrund, PETA-Logo oben rechts.
© IMAGO/The Mega Agency
Nach dem plötzlichen und tragischen Tod von Hollywood-Star Hayden Panettiere erhebt ihre trauernde Mutter schwerste Vorwürfe. Sie bricht ihr Schweigen über den Ex-Partner, der bis zum bitteren Ende an der Seite der Schauspielerin blieb.
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Gefunden vom Notarzt: Keine Rettung mehr

Der schreckliche Vorfall am 16. August erschütterte die gesamte Promiwelt. Hayden Panettiere wurde leblos aufgefunden, jede Hilfe des herbeigerufenen Notarztes kam zu spät – sie konnte nicht mehr wiederbeleben werden. Brian Hickerson, ihr langjähriger On-Off-Partner, war in ihren letzten Sekunden direkt an ihrer Seite.

Nun meldet sich Haydens Mutter Lesley Vogel zu Wort. Sie spricht über den schmerzhaften Verlust und die dunklen Machenschaften des Mannes, den die Familie schon seit Jahren aus dem Leben der Schauspielerin drängen wollte.

Junge Frau mit langen blonden Haaren lächelt in die Kamera, Hintergrund unscharf.
© Starpix/Tuma/CP

Die Mutter packt aus: "Wir wollten ihn loswerden"

Gegenüber dem Fernsehnetzwerk NBC News findet die trauernde Mutter klare, unmissverständliche Worte. Sie erklärt offen, dass Hickerson für sie und den Vater der Schauspielerin schon lange ein rotes Tuch war. "Der Mann in ihrem Leben, den wir schon seit geraumer Zeit loswerden wollten, war bei ihr, als sie starb", klagt Lesley Vogel an. Die Eltern mussten machtlos mitansehen, wie der Partner das selbstzerstörerische Verhalten ihrer Tochter immer weiter anheizte und ihre schlimmsten Phasen befeuerte.

Hinter den Kulissen der Traumfabrik hatten Vertraute und Familienmitglieder längst jede Hoffnung auf ein gutes Ende aufgegeben:

Die Schauspielerin war nach Angaben ihrer Mutter völlig von ihrem Weg abgekommen.

Sie konnte sich in dieser zerstörerischen Beziehung nicht mehr selbst treu bleiben.

Alle Bemühungen, sie aus der toxischen Spirale zu retten, scheiterten an der starken Abhängigkeit.

Frau mit blonden Haaren, goldenen Ohrringen und schwarzem Schal vor dunklem Hintergrund.
© APA/AFP/ANGELA WEISS

Eine Liebe, die im Nachtclub begann

Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen. Im Jahr 2018 lernten sich Hayden und der Gelegenheitsschauspieler im Nachtclub "The Abbey" in Los Angeles kennen. In ihren Memoiren schwärmte der Star einst von seinem "charmanten Lächeln" und der unglaublichen Ausstrahlung, die sie sofort in ihren Bann zog. Doch das vermeintliche Liebesglück entpuppte sich rasch als Albtraum. Bereits zwei Jahre später klickten bei Hickerson wegen häuslicher Gewalt die Handschellen. Die Anklage wog schwer: Acht Punkte, darunter Körperverletzung, führten ihn schließlich ins Gefängnis.

Eine Frau mit blondem Haar posiert bei einer Preisverleihung vor einer Fotowand.
© IMAGO/APress

Brutaler Psychoterror hinter Gittern

Doch die körperlichen Misshandlungen waren nur die eine Seite der Medaille. Hickerson terrorisierte die Schauspielerin auch emotional und setzte sie mit perfiden Drohnachrichten unter Druck. Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass er ihr drohte, im Ausland gesichertes Material zu veröffentlichen, um ihren Ruf in der Branche komplett zu ruinieren, sollte sie die Anzeigen nicht zurückziehen.

Die Tragödie hinterlässt bei Freunden und Angehörigen ein tiefes Gefühl der Hilflosigkeit. Hayden Panettiere kehrte trotz der Misshandlungen und des Terrors immer wieder zu ihm zurück. Insider erklären, dass sie Intensität mit Intimität verwechselte und sich fast magisch von toxischen Dynamiken angezogen fühlte. Zurück bleibt eine Familie in tiefer Trauer und die bittere Erkenntnis der Mutter, dass der Kampf in der Unterhaltungsbranche für junge Menschen oft viel zu hart ist.

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