Großfahndung

Einbruch in Waffengeschäft: 2 Verdächtige geschnappt

Täter flüchtete mit Auto und kam von Straße ab.
© APA/dpa/Dominik Bartl
Großfahndung an der Grenze: Nachdem die Täter einen Unfall gebaut hatten, flüchteten sie zu Fuß weiter.
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Spektakulärer Einbruch in Innsbruck! Unbekannte drangen in der Nacht in ein Waffengeschäft ein und schlugen offenbar Vitrinen ein. Ob dabei tatsächlich Waffen erbeutet wurden, war zunächst nicht klar. Danach ging es für die Täter in einem Auto über den Zirler Berg Richtung Bayern. Doch dort kam der Fluchtwagen von der Straße ab – die Verdächtigen setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Am Vormittag wurden dann zwei Tatverdächtige festgenommen, berichtete die Polizei Oberbayern Süd.

Die Fahndung nach möglichen weiteren Tatverdächtigen dauerte aber noch an.

Großfahndung an der Grenze

Die Polizei reagierte mit einem Großeinsatz: Im Raum Mittenwald waren zahlreiche Streifen und ein Hubschrauber unterwegs. Auch die Cobra stand am Grenzübergang Scharnitz–Mittenwald bereit. Besonders brisant: Die bayerische Polizei konnte nicht ausschließen, dass die Flüchtigen bewaffnet sind. Deshalb galt Alarmstufe für die Bevölkerung: Keine Anhalter mitnehmen und verdächtige Personen keinesfalls selbst ansprechen.

"Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist nicht auszuschließen, dass die bislang unbekannten Täter bewaffnet sind. Die Polizei warnt davor, Anhalter mitzunehmen oder verdächtige Personen selbst anzusprechen", verlautete die bayerische Exekutive.

Spur verlor sich nach Unfall

In dieses Waffengeschäft in Innsbruck wurde eingebrochen. © APA/dpa/Dominik Bartl

Bereits um 5.40 Uhr hatte sich eine Zeugin bei der Tiroler Polizei gemeldet. Kurz darauf wurde die Fahndung gestartet. Am Zirler Berg entdeckte eine Streife den verdächtigen Wagen und nahm die Verfolgung auf. Nach dem Unfall in Bayern verschwanden die Täter zu Fuß.

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