Suspendierungen

Gewalt an Schulen: NÖ hat die wenigsten Rauswürfe

NÖ hat im Ländervergleich die beste Quote.
© APA/dpa/Philipp von Ditfurth
Im Schuljahr 2025/26 stieg die Zahl der Schulsuspendierungen in Österreich auf 2.440 an. Niederösterreich steht im Bundesländervergleich jedoch am besten da.
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Mit einer Quote von lediglich 0,94 Promille (204 Schüler) wird hier verhältnismäßig am seltensten zu dieser Maßnahme gegriffen. Dennoch gab es auch in NÖ einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (159 Fälle).

Österreichweit betreffen die bis zu vierwöchigen Ausschlüsse, die meist wegen Gewalt, Drohungen oder Sachbeschädigungen verhängt werden, vor allem Sonder- und Mittelschulen. Um zu verhindern, dass betroffene Jugendliche abrutschen, startet ab Herbst ab vier Tagen Ausschluss eine verpflichtende Suspendierungsbegleitung mit Unterricht und psychosozialen Maßnahmen zur Reintegration.

Nach Suspendierung wieder reintegrieren

Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) will "die aktuellen Zahlen nicht schönreden" und stellt klar: "Eine Suspendierung kann in schwierigen Situationen notwendig sein, sie darf aber nicht dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler den Anschluss an die Schule verlieren." Die neue Struktur soll verhindern, dass Jugendliche die schulfreie Zeit im Park verbringen. "Unser Ziel ist, dass sie nach einer Suspendierung wieder gut in den Schulalltag zurückkehren können. Dafür braucht es Unterstützung, klare Erwartungen und manchmal auch professionelle Hilfe", so Wiederkehr.

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