Mega-Jubiläum

Gegen Messi zur 100! Sabitzer vor ÖFB-Rekordnacht

Marcel Sabitzer
© Gepa
Von Innsbruck bis Messi! Vor 13 Jahren feierte Marcel Sabitzer bei einem unspektakulären Testspiel gegen Rumänien sein ÖFB-Debüt, am Montag (19 Uhr/live auf ServusTV) wartet auf den Steirer die wohl größte Bühne seiner Team-Karriere.
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Für Marcel Sabitzer hätte sich wohl kein Drehbuchautor eine größere Bühne ausdenken können. Während ganz Österreich dem WM-Kracher gegen Argentinien entgegenfiebert, steht der Dortmunder vor einem ganz persönlichen Meilenstein: Gegen Lionel Messi und den amtierenden Weltmeister absolviert der Steirer sein 100. Länderspiel für rot-weiß-rot. "Das ist schon etwas sehr Besonderes. Als Kind hat man Ziele und Träume. Manche erreicht man relativ schnell, aber 100 Länderspiele bedeuten, dass man über viele Jahre konstant auf hohem Niveau spielen muss.", betonte der Steirer

“"Als Kind hat man Ziele und Träume. Manche erreicht man relativ schnell, aber 100 Länderspiele bedeuten, dass man über viele Jahre konstant auf hohem Niveau spielen muss."”

ÖFB-Superstar, Marcel Sabitzer

Am 5.Juni 2012 lief Marcel Sabitzer erstmals für das ÖFB-Team auf
Am 5.Juni 2012 lief Marcel Sabitzer erstmals für das ÖFB-Team auf

Elitärer rot-weiß-roter 100er-Klub

13 Jahre nachdem er als 18-Jähriger beim unspektakulären 0:0 gegen Rumänien in Innsbruck sein ÖFB-Debüt gefeiert hatte, erreicht Sabitzer damit die magische Hunderter-Marke. Eine Zahl, die im österreichischen Fußball Seltenheitswert hat. Nur vier Spieler, Marko Arnautovic (134), David Alaba (114), Andreas Herzog (103) und Aleksandar Dragovic (100), vor ihm haben diesen Meilenstein geknackt.

Doch der 32-Jährige verschwendet derzeit keinen Gedanken an Jubiläen oder Statistiken. Sein Fokus gilt einzig und allein dem WM-Kracher gegen Argentinien. Nach dem überzeugenden 3:1-Auftaktsieg gegen Jordanien könnte Österreich mit einem weiteren Erfolg bereits einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase machen. Die Aufgabe könnte allerdings kaum größer sein.

»Abschrecken tut uns niemand«

Auf der Gegenseite wartet schließlich nicht nur der amtierende Weltmeister, sondern auch Lionel Messi. Der argentinische Superstar eröffnete sein Turnier mit einem Hattrick gegen Algerien und strotzt vor Selbstvertrauen. "Abschrecken tut uns eigentlich niemand. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Natürlich wird es gegen Argentinien schwierig, aber gegen sie habe ich noch nie gespielt – und gegen Messi auch nicht. Das macht es besonders", sagt Sabitzer.

Genau für solche Momente hat der Steirer jahrelang gearbeitet. Vom Debütanten zum Führungsspieler, vom Talent zum Gesicht dieser Mannschaft. Heute zählt Sabitzer zu den wichtigsten Säulen der Rangnick-Elf. Und nun wartet die vielleicht größte Prüfung seiner Team-Karriere: Spiel Nummer 100. Gegen Messi. Gegen Argentinien. Bei einer Weltmeisterschaft.

Viel größer wird eine Fußball-Bühne kaum.

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