Ursache unklar

Frau (46) tot bei Brand in Döbling - Freund überlebte

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Einen Feuerwehr-Großeinsatz gab es in der Nacht auf Sonntag in Döbling. Die Dachwohnung und danach das komplette Dach waren in Brand geraten, eine Frau starb.
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Wien. Soviel ist bisher über das Feuer in einem Mehrfamilienhaus im 19. Bezirk bekannt: Gegen 02.15 Uhr waren die Einsatzkräfte zu einer brennenden Dachgeschoßwohnung in der Pyrkergasse alarmiert worden. Beim Eintreffen der Florianis zeigte sich, dass sich der Brand bereits auf das Dach ausgeweitet hatte. Die Berufsfeuerwehr begann umgehend mit mehreren Löschleitungen im Innen- und Außenbereich. Zeitgleich wurden im Zuge nach möglicherweise eingeschlossenen oder verletzten Personen rund 20 Bewohner aus dem Gefahrenbereich ins Freie gebracht.

Nachtaufnahme eines brennenden Gebäudes mit Feuerwehrleitern und starkem Rauch am Himmel.
Mit Drehleitern zum Brandgeschen vorgedrungen. © Berufsfeuerwehr Wien

Sogar Sägen kamen zum Einsatz

Dann der Schock: In der Wohnung, von der das Feuer ausgegangen war, fanden die Feuerwehrleute die Leiche einer Frau. Laut Polizei handelt es sich um die 46-jährige Wienerin, ihr Lebensgefährte überlebte und wurde ebenso wie ein Nachbar zur weiteren Behandlung ins Spital gebracht.

Der Großeinsatz  der Alarmstufe 2 mit rund 70 Feuerwehrleuten und 26 Fahrzeugen dauerte bis in die Morgenstunden. Die Flammen hatten bereits von der Mansardenwohnung auf das Dach übergegriffen. Um es für die Löscharbeiten zu öffnen, mussten die Feuerwehrleute Spezialgeräte und auch Motorsägen einsetzen. Mit Hilfe von Teleskopbühnen wurde das Feuer schließlich gelöscht.

Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden.
Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. © Berufsfeuerwehr Wien

Haus derzeit nicht bewohnerbar

Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Brandgruppe des Landeskriminalamts Wien übernahm die Ermittlungen. Das Gebäude ist aufgrund des Brandereignisses bzw. der Schäden vorübergehend nicht bewohnbar. Die Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien stimmte den Bedarf an Ersatzunterkünften mit den Bewohnern, die plötzlich unverschuldet auf der Straße stehen, vor Ort ab.

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