Sa., 22 Uhr

Deutschland will nächste Tor-Party gegen Elfenbeinküste

© Getty Images/Wavebreak Media
Der Sieger dieses Duells steht fix in der K.o.-Phase. Allerdings würde beiden Teams nach ihren Auftaktsiegen in Toronto wohl bereits ein Remis reichen.
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Die DFB-Elf von Coach Julian Nagelsmann will nach dem 7:1 gegen Curacao auch gegen die Ivorer ihre WM-Form unter Beweis stellen und weiter Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf tanken. Zudem steht in der Partie auch der Gruppensieg zur Disposition.

"Ich finde schon, dass wir auf einem guten Weg sind. Trotzdem gibt es Dinge, die wir besser machen müssen gegen noch bessere Gegner", appellierte Nagelsmann. Es gebe keinerlei Veranlassung, "jetzt die Füße hochzulegen", zog Nagelsmann gemeinsam mit Tormann-Routinier Manuel Neuer die Zügel weiter an. "Ich glaube einfach, dass es bei diesem Turnier, bei den Bedingungen, die ja vielleicht auch ein bisschen ähnlich wie in Brasilien sind, um den Extrameter geht", bemerkte Neuer.

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Zumal die Elfenbeinküste eine andere Hausnummer als Curacao ist. Das haben die Westafrikaner gegen Ecuador (1:0) unter Beweis gestellt. Vor allem der 19-jährige Leipzig-Legionär Yan Diomande beeindruckte. "Sein Dribbling ist schon außergewöhnlich, er hat ein krasses Tempo", meinte DFB-Kapitän Joshua Kimmich. "Das sind D-Züge", sagte Antonio Rüdiger über die afrikanische Angriffsreihe. Für Wirbel der anderen Art sorgte Elye Wahi. Dem ivorischen Stürmer war zunächst von den kanadischen Behörden die Einreise verweigert worden. Wenig später dann die Wende bzw. das Happy End: Der 23-jährige Wahi, der in Frankreich offenbar mit Spielmanipulationsvorwürfen konfrontiert ist, darf doch nach Toronto.

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