Auf Brautschau

Darum laufen jetzt plötzlich so viele Spinnen durch unsere Wohnungen

© Getty Images
Acht Beine an der Wand und plötzlich ist die Ruhe vorbei: Im August werden Hauswinkelspinnen besonders häufig entdeckt. Doch der Grund ist ein anderer, als viele vermuten.
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Der wichtigste Grund ist die Paarungszeit. Vor allem männliche Spinnen verlassen im Spätsommer ihre Verstecke und machen sich auf die Suche nach Weibchen. Dadurch werden sie für uns deutlich sichtbarer.

Hinzu kommt die Nahrungssuche. In Wohnungen finden die Tiere reichlich Beute: Mücken, Fliegen und andere kleine Insekten locken die Spinnen an. Sie kommen also nicht unbedingt wegen des Regens ins Haus, sondern häufig dorthin, wo es etwas zu fressen gibt.

Kein Grund zur Panik

Auch wenn große Hauswinkelspinnen durchaus erschreckend aussehen können: Die heimischen Arten sind für Menschen grundsätzlich ungefährlich. Ihr Nutzen ist sogar größer, als viele denken – schließlich halten sie die Zahl anderer Insekten in Schach.

Wer trotzdem keine Spinne im Schlafzimmer haben möchte, kann Fenster mit Fliegengittern sichern und Türen möglichst geschlossen halten.

Klimawandel bringt neue Arten

Durch die steigenden Temperaturen können sich außerdem Spinnenarten aus wärmeren Regionen leichter in Europa ausbreiten. Das bedeutet jedoch nicht automatisch eine Gefahr.

Für die meisten Achtbeiner gilt daher: Sie sehen oft deutlich bedrohlicher aus, als sie tatsächlich sind.

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