Neue Rolle

"Baumi" beim ÖFB-Team: "Schluss mit Mitleid!"

© APA/GEORG HOCHMUTH
"Superfan" Christoph Baumgartner ist beim ÖFB-Team angekommen. Der verletzte Offensivspieler will neben seiner Reha im Teamcamp auch als großer Unterstützer dabei sein.
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Baumgartner kam auf Krücken zum ÖFB-Team, blickte noch einmal auf die Verletzung zurück: "Es hat eh jeder mitbekommen, es ist bei einem der letzten Schüsse beim Aufwärmen passiert. In dem Moment habe ich schon gemerkt, dass irgendwas passiert ist. Ich dachte nicht, dass die Verletzung so groß sein würde."

"Dann ist die Diagnose leider gekommen, das war ein wahnsinniger Schlag für mich. Da habe ich schon die ersten Tränen verdrückt. Aber dann habe ich schnell den Entschluss gefasst, dass ich unbedingt hierher will. ", so der RB-Leipzig-Legionär.

"Schluss mit Mitleid"

Käme eine Rolle als Schiedsrichter im Training in Frage? "Als Schiri wäre ich zu emotional und würde streiten mit den Jungs, aber ich will als Energiegeber mit dabei sein und alles, was mir möglich ist, weiterzugeben. Es reicht jetzt mit Mitleid!"

Vorbild für Baumgartner ist David Alaba, der als Non-Playing-Captain: "Es war eine ganz spezielle Situation auch für mich, dass der David damals mit dabei war. Ich kenne die Gruppe in- und auswendig, da kann ich schon Unterstützung liefern. Vor allem auch im Kopf, mit Gesprächen und Inputs. Auch das Trainerteam hat gesagt, dass ich das aktiv auch machen soll."

"Nicht deppat aufhupfen"

"Ich muss nur aufpassen, wenn sie viele Tore schießen, dass ich nicht deppat aufhupfe", lacht Baumgartner.

Auch der nachnominierte Dejan Ljubicic ist beim Team angekommen: "Ich kann Baumi nicht 1:1 ersetzen, er ist ein Unterschiedspieler. Es tut mir unendlich leid für ihn. Ich kann aber auf viele Positionen spielen und auch wertvoll sein."

"Ich kenne ihn sehr, sehr lange und er ist ein Top-Spieler", lobt ihn auch Baumgartner.

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