Rekord gebrochen

Hitze-Hammer: 41,2 Grad in Bad Deutsch-Altenburg

Verschwitzter Mann kühlt sich mit Wasser vor einer Wetterkarte mit hohen Temperaturen ab.
© Tauernwetter/Getty
Am dritten Tag in Folge ist in Österreich ein neuer Allzeit-Hitzerekord gemessen worden. Im niederösterreichischen Bad Deutsch-Altenburg stieg die Temperatur am Mittwochnachmittag um 15.40 Uhr auf 41,2 Grad, wie Daten der Geosphere Austria zeigten.
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In Wien-Stammersdorf wurden - wie schon am Dienstag - 41 Grad verzeichnet. Die Wiener Station war damit laut dem Wetterdienst "Tauernwetter" die erste im Land, die an drei aufeinanderfolgenden 40 Grad registrierte.

In Wien-Stammersdorf wurden - wie schon am Dienstag - 41 Grad verzeichnet. Die Wiener Station war damit laut dem Wetterdienst "Tauernwetter" die erste im Land, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen 40 Grad registrierte.

In Bad Deutsch-Altenburg wurde bereits am frühen Nachmittag die 40-Grad-Marke geknackt. Der Ort übertraf im Laufe des Tages erst seinen eigenen Rekordwert aus 2013 - bis Dienstag waren die damals dort gemessenen 40,5 Grad der österreichische Hitze-Spitzenwert. Um 15.40 Uhr überholte der niederösterreichische Messpunkt dann auch den gestrigen Höchstwert aus Wien-Stammersdorf.

Fünf Orte knacken 40-Grad-Marke

Auch die Messstationen Langenlebarn und Mistelbach (beide in Niederösterreich) sowie Wien-Innere Stadt registrierten am Mittwoch mehr als 40 Grad. Die Geosphere Austria hatte für Dienstag und Mittwoch eine Rote Hitzewarnung im Osten und Nordosten des Landes ausgegeben.

Schon die Nacht auf Mittwoch brachte neue Spitzenwerte. In Hornstein im Burgenland sank das Thermometer nicht unter 28,5 Grad. Damit wurde die wärmste Nacht der Messgeschichte verzeichnet.

+++ LIVE-Ticker +++

Gewitter beenden die Hitzewelle

Heftige Gewitter sorgen zurzeit an mehreren Orten in Österreich für eine spürbare Abkühlung. Die stärksten Unwetter entladen sich aktuell direkt an den Alpen.

Entlang der gesamten Alpenkette von Vorarlberg bis in den Wienerwald haben sich stellenweise einige Gewitter gebildet. Auch in Osttirol und Kärnten kommt es aktuell zu Entladungen. Die stärkste Gewitterlinie lässt sich derzeit im Pinzgau an der Grenze zu Nordtirol beobachten.

Durch die Unwetter hat es gebietsweise deutlich abgekühlt. Das zeigt sich vor allem in höher gelegenen Tälern, wo die Werte teils nur mehr um die 20-Grad-Marke liegen. So werden beispielsweise in Sillian gerade einmal 19,7 Grad gemessen.


Auch Rekord bei Waldbränden

Ein interessantes Detail am Rande zeigt ein Blick in die Waldbrand-Datenbank der Universität für Bodenkultur in Wien: Mit bisher 316 Bränden heuer hat es seit Beginn der Messungen 1993 in Österreich noch kein Jahr gegeben, in dem es öfter gebrannt hat als 2026.


Österreich heißer als Ägypten

Österreich ist gerade das Hitzezentrum, zum Vergleich:

Kairo: 35°C

Istanbul: 30°C

Madrid: 34°C

Alicante: 34°C

Palermo: 35°C


Es gibt einen weiteren Rekord!

Mit 38,9 Grad hat die Station in St. Andrä im Lavanttal ihren Bestwert von gestern noch einmal um 0,2 Grad nach oben geschraubt.


"Nur" 5 Stationen über 40 Grad

Im Durchschnitt war es heute übrigens nicht ganz so heiß, "nur" 5 Stationen meldeten über 40 Grad, gestern waren es noch 9.

Die 40er-Spots:

1. Bad Deutsch-Altenburg: 41,2

2. Wien-Stammersdorf: 41,0

3. Tulln/Langenlebarn: 40,4

4. Mistelbach: 40,4

5. Wien-Innere Stadt: 40,1


Neuer, alter Champion!

Bis gestern hielt Bad Deutsch-Altenburg den Österreich-Rekord (2013), dieser wurde gestern von Wien-Stammersdorf gebrochen, jetzt haben ihn die Niederösterreicher zurück.


Schlägt Stammerdorf noch einmal zurück?

Aktuell steht der Wert bei 41.0 Grad - nur mehr 0,2 Grad fehlen auf den Rekord. Schlägt Wien noch einmal zurück?

Klar ist nur: Ab heute Abend ist die Rekordjagd vorerst vorbei, dann wird es wieder ein wenig kühler im Land.


Neuer Hitzerekord

Bad Deutsch-Altenburg holt sich einen Hitze-Rekord zurück! 41,2 Grad wurde um 15.45 Uhr gemessen.


Vierter Ort knackt 40-Grad-Marke

Die Wien Innere Stadt hat um 15.15 Uhr das Thermometer genau 40 Grad Celsius gezeigt.


Neuer Spitzenreiter

Wien Stammersdorf ist der neue Hitzepol von Österreich! Um 15.05 Uhr wurde dort 40,5 Grad gemessen.


Mistelbach knapp an Bad Deutsch-Altenburg dran

Mistelbach ist mit 40,3 Grad knapp an Bad Deutsch-Altenburg dran. Wien Stammerdorf hat ebenfalls die 40-Grad-Marke überschritten.


Eisenstadt heißeste Landeshauptstadt

Eisenstadt ist mit 39,4 Grad aktuell die heißeste Landeshauptstadt Österreichs.


Temperatur steigt weiter

Um 14.05 Uhr wurde in Bad Deutsch-Altenburg 40,2 Grad gemessen. Wien Stammersdorf kratzt aktuell an der 40-Grad-Marke.


Wieder 40 Grad

In Deutsch-Altenburg werden exakt 40,0 Grad gemessen.


Auch in Wien schon über 39 Grad

In Stammersdorf werden aktuell 39.3 Grad gemessen.


Schon 39,8 Grad

In Deutsch-Altenburg wurden soeben 39,8 Grad gemessen.


Vergleich zu gestern

Heute wurde die 39-Grad-Marke um 13 Uhr geknackt, gestern war es schon um 12:20 Uhr soweit.


39,2 Grad

Deutsch-Altenburg bleibt weiterhin Hitze-Hotspot. Auf den Rekord von gestern fehlen damit nur noch 1,8 Grad.


Rekord wackelt

Der gestern erst aufgestellte Hitze-Rekord wackelt. Bereits jetzt werden in Bad Deutsch-Altenburg 38,9 Grad gemessen. Die 40-Grad-Marke wird damit wohl auch heute geknackt, ob es ein neuer Rekord wird, steht erst gegen 16 Uhr fest.


Interpretation der Situation als "Ausreißer" greift zu kurz

Die aktuelle Kombination aus massivem Regendefizit und Extremtemperaturen lädt zur Interpretation als "Ausreißer" ein. Da die Temperaturen hierzulande zuletzt stärker gestiegen sind, als noch vor zehn Jahren gedacht, greift die Sicht auf den heurigen Sommer als reine "Ausnahme" aber zu kurz. "Auch wenn der Klimawissenschaft oft Alarmismus vorgeworfen wird, zeigt sich mittlerweile, dass die Modelle tendenziell zu 'kalt' waren", so der Klimaforscher Daniel Huppmann zur APA.


38-Grad-Marke geknackt

In Eisenstadt wurden um 12 Uhr 38,1 Grad gemessen. Gestern wurde die 38-Grad-Marke 10 Minuten früher überschritten.


Neuer Hitze-Hotspot

In Bad Deutsch-Altenburg werden aktuell 37,7 Grad gemessen.


Selbst Gesunde sind gefährdet

Die Hitze macht selbst Gesunden teils massiv zu schaffen. Darauf machte der Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Wolfgang Schreiber, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien aufmerksam. "Menschen, die an sich gesund sind, werden mit exzessiven Körpertemperaturen von 42 oder gar 42,5 Grad in Spitäler eingeliefert", schilderte er. Deshalb mahnte das Rote Kreuz gemeinsam mit dem Bundesfeuerwehrverband, gerade in Wetterperioden wie derzeit, achtsam zu bleiben.


41,5 Grad möglich

Laut der Prognose von Kachelmannwetter sind im Bezirk Gänserndorf heute 41,5 Grad möglich.


37,1 Grad

Lutzmannsburg in Burgenland ist weiterhin der Hitze-Hotspot Österreichs.


Wärmste Nacht der Messgeschichte

Am Dienstag ist mit 41 Grad in Wien-Stammersdorf ein neuer Höchstwert gemessen worden und auch die Nacht auf Mittwoch hat neue Temperaturrekorde gebracht: In Hornstein im Burgenland sank das Thermometer nicht unter 28,5 Grad. Damit wurde die wärmste Nacht der Messgeschichte verzeichnet, wie ein Sprecher der Geosphere Austria auf APA-Anfrage bestätigte. In Wien (Innere Stadt) sank die Temperatur nicht unter 27,4 Grad, in Neudorf bei Landsee (Burgenland) nicht unter 26,9 Grad.

Auf Platz vier der höchsten Nachttemperaturen lag Retz in Niederösterreich mit 26,7 Grad, gefolgt von Wien-Jubiläumswarte (26,2 Grad), Wien-Donaufeld und die Messstation Leiser Berge (Niederösterreich) mit jeweils 26,0 Grad.


Schon 36,3 Grad

Die Temperaturen steigen weiterhin rasant. In Lutzmannsbrug werden jetzt schon 36,3 Grad gemessen.


Die Hitze-Rekorde in den Bundesländern

Karte von Österreich mit Hitzerekorden nach Bundesland, höchster Wert: 41,0°C in Wien 2026.
© APA

Trockenheit als Ursache

Diese extremen Temperaturen seien laut einer meteorologischen Einschätzung von "Tauernwetter" der großen Trockenheit geschuldet: Da kaum mehr Wasser aus den Böden verdampfen kann, fehle der kühlende Effekt. Wenn Wasser verdunstet, entziehe dies der Luft Energie und bremse die Erwärmung, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Diese Verdunstungsabkühlung bleibe mittlerweile im Osten fast vollkommen aus.


Hitzebelastung Ungeborener verändert deren Gehirnentwicklung

Werden Ungeborene starken Hitzeperioden ausgesetzt, verändert sich die Hirnentwicklung. So kommt es bis zum Alter von 14 Jahren zu einem verringerten Wachstum der Thalamus-Gehirnregion. Dies hat jetzt ein spanisch-niederländisches Forscherteam gezeigt, dessen Studie im Fachmagazin "Environment International" veröffentlicht wurde. Die Konsequenzen sind noch unklar.


Getreideernte 14 Prozent unter langjährigem Durchschnitt

Die extreme Trockenheit und Hitze haben den Getreideanbau heuer stark belastet. Mit rund 2,5 Mio. Tonnen liege die Getreideproduktion ohne Mais um 19 Prozent unter dem guten Vorjahreswert und um 14,4 Prozent unter dem 5-Jahres-Durchschnitt, teilte die Agrarmarkt Austria (AMA) am Mittwoch mit. Für den noch am Feld stehenden Mais wird ebenfalls eine unterdurchschnittliche Ernte erwartet. In einzelnen Landesteilen in Österreich war es noch nie so trocken wie heuer.


Jetzt schon 35,8 Grad

In Lutzmannsburg werden aktuell 35,8 Grad gemessen. Die 35-Grad-Marke wurde damit 20 Minuten früher als gestern geknackt.


© APA/TOBIAS STEINMAURER
© APA/GEORG HOCHMUTH
Hitzekarte Österreichs mit Höchstwerten bis 40 °C am 5. August 2026, farblich markiert.
Hitze © Tauernwetter

Auch Christa Kummer zeigte sich nachdenklich.

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