Gesundheitsgefahr

Achtung: Diese fatalen Fehler machen fast alle bei 30 Grad

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Österreich steht vor der nächsten Hitzewelle. Wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt, gerät unser Körper in den Ausnahmezustand. Doch viele unterschätzen die Gefahr. Wir verraten, welche typischen Fehler Sie jetzt unbedingt vermeiden müssen.
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Der Sommer dreht jetzt so richtig auf. Strahlend blauer Himmel und Temperaturen von deutlich über 30 Grad klingen für viele nach perfektem Badewetter. Doch für den menschlichen Organismus bedeutet das puren Stress: Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke bringen unseren Kreislauf an seine Grenzen und erhöhen das Risiko für Dehydrierung, Erschöpfung und im schlimmsten Fall sogar für einen Hitzschlag. Diese Warnsignale sollten Sie auf keinen Fall ignorieren:

Fehler 1: Warnsignale ignorieren

Warum enden so viele Sommertage mit pochenden Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel? Die Antwort liefert Lea Feder. Die Longevity-Expertin und Geschäftsführerin von JETZT Performance bringt das Problem auf den Punkt:

“Die größte Gefahr bei Hitze ist nicht die Temperatur selbst – sondern dass viele Menschen die Warnsignale ihres Körpers viel zu lange ignorieren.”

Lea Feder

Wer sich schlapp fühlt, leichte Kopfschmerzen bekommt, stark friert (trotz Hitze) oder dem plötzlich schwindelig wird, darf diese Symptome auf keinen Fall ignorieren. Dies sind erste Anzeichen für eine Überlastung des Herzkreislaufsystems oder einen drohenden Sonnenstich. Die Sofort-Maßnahme: Raus aus der Sonne, ab in den Schatten, Wasser trinken und Nacken sowie Puls-Gelenke leicht mit kühlem Wasser abtupfen.

Fehler 2: Erst trinken, wenn der Durst da ist

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Das ist einer der häufigsten Fehler überhaupt. Ein Durstgefühl ist kein frühes Warnsignal, sondern der verzweifelte Hilferuf des Körpers, dass die Dehydrierung bereits begonnen hat. An heißen Tagen verlieren wir durch das Schwitzen enorm viel Flüssigkeit, der Bedarf kann sich schnell um bis zu 100 Prozent steigern. Warten Sie nicht auf den Durst, sondern trinken Sie proaktiv und regelmäßig über den Tag verteilt mindestens 2,5 bis 3 Liter Wasser.

Fehler 3: Eiskalte Getränke und kalte Duschen

Wenn das Thermometer auf 30 Grad oder mehr klettert, erscheint ein eisgekühltes Getränk oder eine eiskalte Dusche besonders verlockend. Doch genau das kann kontraproduktiv sein. Sehr kalte Getränke müssen vom Körper zunächst auf Körpertemperatur gebracht werden. Dafür benötigt der Organismus Energie, was die Wärmeproduktion anregen kann. Auch eiskaltes Duschen sorgt oft nur für eine kurzfristige Erfrischung: Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, wodurch die Wärmeabgabe des Körpers erschwert werden kann.

Die bessere Wahl sind lauwarme Getränke, Wasser oder ungesüßte Tees. Auch beim Duschen empfiehlt sich eine angenehm kühle bis lauwarme Temperatur. So kann der Körper seine Temperatur auf natürliche Weise regulieren, ohne zusätzlich belastet zu werden.

Fehler 4: Zu großer Sport-Ehrgeiz

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Eine intensive Joggingrunde in der Mittagssonne? Ein absolutes No-Go. Wer bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit körperliche Höchstleistungen erbringt, riskiert nicht nur einen völligen Energieverlust, sondern einen gefährlichen Hitzekollaps. Der Körper braucht Zeit für eine "Hitze-Gewöhnung". Verlegen Sie sportliche Aktivitäten in die frühen Morgenstunden und drosseln Sie an extremen Tagen das Tempo.

Fehler 5: Falsche Kleidung und "oben ohne" in die Sonne

Eng anliegende Kleidung aus synthetischen Stoffen (wie Polyester) ist ein absolutes No-Go. Hier staut sich die Hitze direkt auf der Haut. Tragen Sie stattdessen weite, luftige Schnitte aus hellen Naturmaterialien wie Leinen oder Baumwolle. Ebenso fatal: Ohne Kopfbedeckung in die pralle Sonne gehen. Wer seinen Kopf nicht mit einem Hut oder einer Kappe schützt, riskiert, dass die Haut durch die direkte Sonneneinstrahlung gereizt wird. Die gefährliche Folge ist der Sonnenstich mit Übelkeit, Nackensteifigkeit und Fieber.

Fehler 6: Die Klimaanlage auf Kühlschrank-Temperatur stellen

Draußen hat es 33 Grad, drinnen kühle 18? Keine gute Idee! Wer die Klimaanlage im Büro, im Auto oder zu Hause zu stark aufdreht, riskiert nicht nur einen steifen Nacken oder die berüchtigte "Sommergrippe". Sie setzen Ihren Körper beim Verlassen des Raumes einem regelrechten Hitze-Schock aus, der den Kreislauf völlig überfordert. Die Faustregel lautet: Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte maximal 6 Grad betragen.

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